500. Vogel im Vahrer Feldweg beringt

Datum: 21.08.2022 00:00 Uhr
Anmeldefrist 30.11.-0001 00:00 Uhr
Ort: NABU-Gelände
Vahrer Feldweg 185
Gebühren: keine

Information

• Beringungsprojekt auf dem NABU-Gelände
  • Populationsentwicklung von Singvögeln im Fokus
        • Vogel 500. ist eine junge Mönchsgrasmücke
        • Grundlage des Vogelschutzes
        • Projektförderung durch Bremer Umweltsenatorin

          
    (Bremen, den 07.07.22) Wer Vögel schützen will, muss erst wissen wie es Ihnen überhaupt geht. Um das herauszufinden, müssen einzelne Vögel für Forscher*innen erkennbar sein. Das geschieht mit der Besenderung und in größerem Umfang mit der Beringung von Vögeln. Besonders spektakulär geschieht das Ganze oft bei Zugvögeln, die dann Daten über Ihre teils mehrere tausend Kilometer langen Reisen vom und ins Brutgebiet liefern. Doch auch im Brutgebiet gibt es Bedarf an Daten zur Einschätzung der Lage der Vogelwelt. Auf dem NABU-Gelände im Vahrer Feldweg werden Vögel deshalb seit 2021 im Rahmen eines deutschlandweiten Programms zur Untersuchung der Populationsentwicklung bei Singvögeln (IMS) Vögel gefangen und mit einem Metallring der Vogelwarte Helgoland markiert.

Die Beringung konnte nach einem Probejahr dank einer Projektföderung der Bremer Umweltsenatorin für das Projekt „Vogelforschungungswerkstatt Vahrer Feldweg“ in Jahr 2022 deutlich intensiver betrieben werden. Nun wurde mit einer jungen Mönchsgrasmücke bereits der 500. Vogel im Vahrer Feldweg beringt. Beringerin Michaela Mayer und die größtenteils ehrenamtlichen Beringungshelfer*innen freuen sich über den Erfolg. „Im Rahmen des IMS liefern vor allem Beringungen von Jungvögeln und der Wiederfang von bereits beringten Vögeln wertvolle Daten, auf deren Grundlage abgeschätzt werden kann, wie es um die Singvogelbestände bestellt ist“, beschreibt Projektreferent Florian Scheiba vom NABU den Hintergrund zum Vogelfang. „Auf Grundlage dieser Daten können dann Gefährdungsfaktoren identifiziert und Maßnahmen zum Vogelschutz eingeleitet werden“. Ohne die Daten von beringten Vögeln aus ganz Deutschland und darüber hinaus wäre das nicht möglich“, betont Scheiba den Wert der Beringung von Vögeln.

Neben dem IMS, das im Zeitraum Mai bis August auf dem Programm steht, beringt die „Vogel-Gruppe“ beim NABU in geringerem Umfang auch außerhalb dieser Zeiträume um zusätzliche Daten über die Vogelbestände im städtischen Raum zu erhalten. Projektreferent Scheiba hofft, dass es noch lange weitergeht, denn die gewonnenen Daten gewinnen durch die mit den Jahren steigende Vergleichbarkeit immer weiter an Wert und können so einen immer größeren Beitrag zum Schutz der Vögel leisten.

Für Interessenten an dem Beringungsprojekt gibt es die Möglichkeit am 24.7 und 21.8 bei der Beringung mit dabei zu sein und die Vögel und den Ablauf bei der Vogelberingung hautnah zu erleben. Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. 0421 48 4448 70 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

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