Die Maschen der Betrüger am Telefon sind variantenreich und haben alle nur ein Ziel: Sie wollen ihren Opfern Geld aus der Tasche ziehen. Aktuell treten die Kriminellen dabei in Bremen als falsche Bankmitarbeiter auf.

In der Hansestadt häuften sich in den letzten Wochen Straftaten mit

einer ähnlichen Tatbegehungsweise. Betrüger riefen vornehmlich bei älteren Menschen an und gaben sich als Bankmitarbeiter aus. Sie versuchten die Angerufenen zu überzeugen, dass es sich bei dem in ihrem Besitz befindlichen Bargeld um Fälschungen handelte und die Scheine von einem Zivilpolizisten zwecks Überprüfung abgeholt werden müssten. Die Bremer Kriminalpolizei ermittelt derzeit in mehr als 20 Fällen, wobei hiervon 19 im Versuchsstadium scheiterten. Nach Ostern meldete die Sparkasse Bremen der Polizei eine erweiterte Betrugs-Variante: Seniorinnen und Senioren meldeten sich bei dem Institut, da sie von vermeintlichen Mitarbeitern der Sparkasse Anrufe erhielten. Es wurden Kontodaten und Auskünfte über verwahrte Bargeldbestände erfragt. Hierbei boten die Betrüger den Angerufenen tatsächlich existierende Serviceleistungen, wie den Bargeld-Bringdienstservice speziell für ältere Menschen an, mit dem Ziel, persönlichen Kontakt mit dem Opfer zu erlangen. Die Anrufer nahmen hierbei vereinzelt Bezug auf die Corona-Pandemie.

Die Polizei warnt:
Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon heraus, unterbrechen sie derartige Gespräche sofort und legen Sie auf. Die Täter arbeiten häufig mit im Display vorgetäuschten Rufnummern, s. d. man daraus schließen könnte, es handelt sich um die richtige Nummer des jeweiligen Institutes.

Die Mitarbeiter der Sparkasse Bremen kontaktieren Kunden niemals telefonisch, um hierbei persönliche Daten, Kontodaten oder Informationen zu Bargeldbeständen oder Wertsachen zu erfragen.

Wenden Sie sich in akuten Situationen an die Polizei unter der 110.

Info der Sparkasse Bremen:

Heute möchten wir Sie auf eine Pressemitteilung (siehe anbei) der Polizei Bremen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
aufmerksam machen. Denn auch in Corona-Zeiten gibt es Menschen, die betrügen wollen und andere hinters Licht
führen. Leider!

Zum Hintergrund:
In den vergangenen Tagen und Wochen haben sich bei uns Seniorinnen und Senioren gemeldet, da sie von vermeintlichen
Mitarbeitenden der Sparkasse Bremen Anrufe erhielten. Es wurden Kontodaten und Auskünfte über verwahrte Bargeldbestände
erfragt. Hierbei boten die Betrüger den Angerufenen tatsächlich existierende Serviceleistungen, wie den Bargeld-Bringdienstservice
speziell für ältere Menschen an, mit dem Ziel, persönlichen Kontakt mit dem Opfer zu erlangen.

Dies ist umso mehr bedauerlich, da der Bargeld-Bringdienstservice seit Beginn der Corona-Pandemie stark nachgefragt wird.
Mit diesem Service können sich Menschen mit Geld versorgen lassen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder die den Weg
zum Automaten aus anderen Gründen nicht antreten können oder möchten – etwa, weil sie zu einer Risikogruppe gehören.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über Ihre Publikationen, Schwarzen Brettern, Newslettern etc. die ältere Bevölkerung auf diesen
Missbrauch aufmerksam machen könnten. Fakt ist: Die Mitarbeitenden der Sparkasse Bremen kontaktieren ihre Kundinnen und Kunden
niemals telefonisch, um hierbei persönliche Daten, Kontodaten oder Informationen zu Bargeldbeständen oder Wertsachen zu
erfragen.
 

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