Das Familien- und QuartiersZentrum Neue Vahr Nord feiert sein 10-jähriges Bestehen nicht

Am 27.05.2010 öffnete das Familien- und Quartierszentrum (FQZ) erstmals für die Vahrer Bürger*innen seine Pforten. Zum 10. Geburtstag

hätte das Familien- und QuartiersZentrum gerne eine große Jubiläumsfeier gemacht und wieder seine Pforten für Besucher und Besucherinnen geöffnet. Leider lässt die Corona-Krise eine solche Feier nicht zu. "Wenn wir unseren 10. Jahrestag nicht öffentlich feiern können, werden wir auf jeden Fall unseren 11. Geburtstag am 27.05.2021 groß feiern. 11 ist auch eine schöne Zahl!", stellt Christoph Buße, der Vorsitzende vom Familien- und Quartierszentrum e.V., fest.fqz fahrrad

"Zudem beging am 25.05.20 der "Marktplatz der Begegnung" der evangelischen Kirche in der Neuen Vahr mit dem Sozialkaufhaus sein 2-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier können wir dann nächstes Jahr – vielleicht gemeinsam – nachholen.", so Buße weiter.

Anstatt den täglichen Mittagstisch im FQZ anzubieten, fahren nun täglich Mitarbeiter der bras (Betreiber des Mittagstisches) mit einem Lastenrad der Gewoba aus, um den Menschen aus dem Quartier das kostengünstige Mittagsessen nach Hause zu bringen. "Am Mittwoch, den 27.05. werden wir nicht nur Kohl-Kasseler ausliefern. Wir überreichen den Kunden und Kundinnen auch eine Einladung zu unserer Jubiläumsfeier nächstes Jahr.", so Buße weiter. Denn das Jubiläum soll nicht in Vergessenheit geraten. Daher ist auch ein Film über das FQZ in Planung, der noch dieses Jahr fertigstellt werden soll.

fqz cafe coronaNach wie vor ist das Haus geschlossen. An einem Hygiene- und Schutzkonzept wird derzeit in enger Abstimmung mit dem Amt für Soziale Dienste gearbeitet. Auch im Lock-Down bietet das FQZ zahlreiche Angebote:

• Seit Ende April gibt es im FQZ wieder ein kostengünstiges Mittagessen! Das essen kann über eine Schleuse am Eingang des FQZ ohne direkten Kontakt abgeholt werden. Der zusätzliche Lieferservice wird auch im Juni bestehen bleiben. Dies hilft besonders Bewohner*innen im Quartier, denen es gesundheitlich nicht so gut geht bzw. die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ebenso bekommen Bewohner*innen im Hanna-Harder-Haus das Essen direkt an die Haustür geliefert.

• Eine täglich stattfindende „Einfach-Mal-Reden“ – Telefonzeit wurde eingerichtet sowie feste Zeiten, an denen telefonische Beratung zu allen aktuellen Problemlagen angeboten wird.

• Um die Bewohner*innen des Quartiers über die veränderten Angebote des FQZ zu informieren, wurden 800 Kekstüten mit FQZ-Info-Zetteln „wir sind für Sie da“ gepackt und von Mitarbeiter*innen und Honorarkräften in die Briefkästen der umliegenden Wohneinheiten rund um das FQZ verteilt.

• Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tür zu, Herz auf“ unter der Regie der Gewoba, boten DJ Toddy und Frau Strebe von der bras an 12 Veranstaltungsorten Balkongymnastik zu fetziger Musik für die Bewohner*innen in den Quartieren der Vahr an. Auch hier informierte Frau Strebe über die „corona-angepassten“ Angebote des FQZ.

• Die Mitarbeiterinnen vom Haus der Familie im FQZ halten regelmäßigen Telefonkontakt zu den Kindern der unterschiedlichen Kinder- und Eltern-Kind- Gruppen. Gleichzeitig werden wiederkehrend kleine Video erstellt, z.B. Lieder vom täglichen Anfangsliedkreis vorgesungen, Geschichte vorgelesen etc. und an die Eltern per elektronischer Medien zur regelmäßigen Nutzung versandt. Ebenfalls in zyklischen Abständen bekommen die Eltern Briefe mit Vorlesegeschichten, Malanleitungen etc. für die Kinder in die Briefkästen gesteckt bzw. per Post gesendet. In unregelmäßigen Abständen werden kleine Päckchen für die Kinder gepackt, mit kleinen Spielzeugen sowie Mal- und Bastelanleitungen und in Absprache mit den Eltern, den Kinder an deren Haustür übergeben.fqz liefern hhh 1

 

• Mit Unterstützung der Honorarkräfte des FQZ mit Migrationshintergrund wurde eine tel. „corona-Befindlichkeits- und Unterstützungsbefragung“ ausländischer Quartiersbewohner*innen in ihrer jeweiligen Muttersprache durchgeführt. Anschl. wurden Unterstützungsbedarfe bearbeitet.

• Wöchentlich findet vom FQZ aus ein telefonisches Sprachcafé (ein deutschsprachiges eins zu eins – Telefonat von ca. 15 – 20 Minuten Länge) statt. Die Teilnehmenden bekommen jeweils ein paar Tage vorher eine kleine Liste mit Vokabeln zu einem bestimmten Thema in den Briefkasten gesteckt, bzw. zugesendet, die in dem Telefonat genutzt werden können/sollen.

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• Zweimal pro Woche nähen Honorarkräfte des FQZ Masken aus Altkleiderstoffen und verteilen diese umsonst an Menschen im Quartier. • Die Beratungsstelle Ankommen im Quartier führt neben der telefonischen Beratung eine persönliche Beratung am Kippfenster nach Terminvereinbarung durch.

 

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